„Gurke“, „Eierberg“ oder auch derbe „Riemenwalzwerk“.

Habe mal bei Wikipedia den Begriff Bochum mir angeschaut, und unter dem Punkt Gastronomie habe ich folgendes Kleinod gefunden :D as Rotlichtviertel der Stadt befindet sich am westlichen Rand der Innenstadt in der Nähe der Fertigungsstätten des Bochumer Vereins. Die dortigen Einrichtungen tragen im Volksmund die Bezeichnungen Gurke, „Eierberg“ oder auch derbe „Riemenwalzwerk“.

Ich finde es sehr schön recherchiert, nur den Begriff Riemenwalzwerk habe ich noch nie gehört. Das gibt dem Ortsteil Riemke auch eine völlig neue Bedeutung :-)

Veröffentlicht in: on Januar 24, 2008 at 10:28 Kommentare (2)

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2 Kommentare Leave a comment.

  1. „Gurke, Eierberg, Riemenwalzwerk“. Sehr schön! Der Ruhrpotter beweist immer wieder einen höchst kreativen Umgang mit Sprache und Dialiekt – wenn man ihm genau einfach mal genau zuhört. In keinem anderen Bundesland liegen Humor, Satire, Sprache und Kreativität so eng zusammen. Wunderbar, was da alles an Wortschöpungen geboren wird. Der Heiamann (oder Heiermann) zum Beispiel, war einmal ein Begriff für ein 5 Mark Stück. 5 Mark war damals der Preis, den man für einen Puffbesuch hinblättern musste. Heia machen heißt nichts anderes als schlafen zu gehen. Auch schön: Die „Buckelige mit Schiss“, einer Wurst mit Senf. Der Ruhrpott ist maßlos echt und gern direkt – und das spiegelt sich auch in seiner Sprache wieder.

  2. Die Buckelige bezeichnet man Neu-Ruhrdeutsch auch gerne als Phosphatstange. :-)


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