Ich habe heute morgen mit der Frau cucumberkeeper ge“icq“t und Sie will das ich einen Haiku schreibe. Ein Haiku, für die von Euch die es nicht wissen, ist eine Japanische Gedichtform, die Natur bezogen ist. So a la Helge Schneider. „Ein Raabe geht im Feld spazieren. Da kippt der Weizen um.“ Ganz schwierige Angelegenheit. „Die Sonne scheint so helle. Ist es dunkel, tut Sie es nicht.“ Das war jetzt mal ein spontan Versuch. Bitte um Lob oder Kritik.
Bitte Frau cucumberkeeper.
Ich orientiere mich mal an der (laut Wikipedia) üblichen deutschen Haiku-Variante. Denn „auch im deutschsprachigen Raum hat das Haiku inzwischen Fuß gefasst. Üblicherweise wird dabei das Silbenmuster 5-7-5, verteilt auf drei Zeilen, verwendet.“
Da mich in diesem Monat eine Plage der besondere Art – ungesehen – in ihren Bann gezogen hat, widme ich ihr einige Zeilen.
Gras um den See lässt
Kanadagänse bald
ins Warme flüchten.
Es sei darauf hingewiesen dass hier nicht der Bezug zum Backofen gesucht wird.
So, wer traut sich noch?
Kurzer Einwurf: Mir wurden Haikus damals noch so beigebracht, dass sie ohne Verb auskommen sollten. Und gerade *das* macht die Sache verdammt schwierig.
Ach je, dann also wirklich auf den Spuren von Reinhold und Helge und dem Zelt vom Zirkus Roncalli. Hmmmmm.
=)
So,
wie so vieles im Leben:
sinnlos aber schön.
Lachende Gurke
schön im hohen Wintergras
allein mit der Gans.
sach nix nils ich weiß
Das ist schön, das ich Ihnen beiden eine Freude bereiten konnte.
@koenich: Dein erster Versuch ist über jegliche Kritik erhaben
@Moppen, danke. Dichten oder Haiku`ieren war noch nie meine Stärke.
Abschied
von Don Quixote
Letzter Opfergang
im Frost. Nebel wie Weihrauch.
Das Jahr steht am Grab
gefunden unter http://www.haiku-kurzgedichte.de/haiku-november/e321-haiku.html