Makabere Wette

Ich war heute abend auf einem 40sten Geburtstag, und wir standen so vergnügt in der Küche mit ein paar langjährigen guten Freunden rum. Da sagte ich dann irgendwann, weil die Hütte so voll wahr:“Noch ein paar Jahre, und dann sterben die ersten weg. Heute noch Geburtstagsparty, und morgen dann Streuselkuchenpartys“. Daraus entstand dann eine „Makabere Wette“. Wir fünf haben alle jeweils auf einen Deckel geschrieben, wer von den heute hier anwesenden wohl am längsten lebt. Wir hatten mächtig viel Spaß dabei, aber die anderen Gäste reagierten sehr distanziert. Wir zahlen jetzt aööe fünf Jahre einen Obulus in den Topf, bis einer mit seinem Deckel richtig liegt, oder die meißten Übereinstimmungen hat….Bin mir noch nicht sicher ob wir die Wette laufen lassen sollten, oder ob wir sie annulieren.

Veröffentlicht in:  on Oktober 4, 2009 at 2:24 Kommentare (2)

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2 Kommentare Leave a comment.

  1. nicht makaber. genaugenommen sich der eigenen endlichkeit stellend; ehrlich.

  2. Meine Meinung: Laufen lassen! Solange ihr euch nicht öffentlich freut, dass Person XY abgekratzt ist, weil es den Gewinn des Potts wahrscheinlicher macht, ist die Welt in Ordnung. Erst dann wäre es evtl. makaber.

    Ich fürchte aber, dass ggf. niemand mehr von der Wette spricht, wenn Leute von der Liste sterben. Die Wette läuft sich vermutlich tot (haha – sorry!) und die Erträge werden mal gespendet. Wer will schon irgendwann nach dem Tot eines Listenkandidaten aufstehen und sagen: „Aehm – entschuldigung! Ich hab da gerade ne Wette gewonnen!“.


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